Ethereum stabilisiert sich – Altcoin-Volumen zieht deutlich an

Isometrisches Preischart mit Kurstief, steigendem Pfeil, gestapelten digitalen Münzen und leuchtenden Volumenbalken.

Ethereum stabilisiert sich nahe 1.932 US-Dollar – Altcoin-Handelsvolumen zieht nach Kurseinbruch deutlich an

Das Wichtigste in Kürze

  • Ethereum notierte am 19. Februar bei rund 1.932 US-Dollar, nachdem der Kurs zuvor in den Bereich um 1.700 US-Dollar gefallen war.
  • Während der Schwächephase stieg das aggregierte Altcoin-Handelsvolumen gegen Stablecoins deutlich an.
  • Auf den Charts bildeten sich wiederholt ausgeprägte Kaufwände unterhalb des aktuellen Preises.
  • Das Verhältnis OTHERS zu Bitcoin durchbrach auf Wochenbasis einen langjährigen Abwärtstrend.
  • Der MACD-Indikator zeigt bei mehreren Altcoin-Indizes erstmals seit Jahren über zwei Monate hinweg ein grünes Signal.

Ethereum-Rückgang auf 1.700 US-Dollar löst Marktbereinigung aus

Ethereum fiel im Laufe des Februars zeitweise in den Bereich um 1.700 US-Dollar. Am 19. Februar wurde die Kryptowährung bei rund 1.932 US-Dollar gehandelt. Der Rückgang zuvor wurde als deutlich beschrieben und führte zu breiten Liquidationen im Altcoin-Segment.

Schwache Marktstrukturen brachen schnell zusammen. Die Stimmung drehte ins Negative. In dieser Phase verkauften insbesondere Privatanleger aus Angst. Die Abwärtsbewegung bei Ethereum wirkte sich damit direkt auf zahlreiche alternative Kryptowährungen aus.

Auffällig war jedoch die Reaktion im Anschluss an den Kursrutsch. Laut den ausgewerteten Marktdaten veränderte sich die Marktstruktur im Vergleich zu früheren Rücksetzern spürbar.

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Altcoin-Volumen gegen Stablecoins steigt trotz fallender Kurse

Während die Kurse vieler Altcoins unter Druck standen, stieg das aggregierte Handelsvolumen gegen Stablecoin-Paare deutlich an. Statt eines Rückgangs der Marktaktivität kam es zu einer Ausweitung der Umsätze auf gedrücktem Preisniveau.

Dieses erhöhte Volumen lag laut den dargestellten Daten über dem Niveau der frühen Zyklusphase 2019 bis 2020. Die Größenordnung wurde als klar erkennbar beschrieben. Hohe Handelsaktivität bei niedrigen Kursen gilt in der Chartanalyse als Hinweis darauf, dass Verkaufsdruck absorbiert wird.

Parallel dazu bildeten sich wiederholt ausgeprägte Kaufwände unterhalb des aktuellen Marktpreises. Aggressive Verkäufe wurden damit aufgefangen. Anstatt eine weitere Abwärtswelle auszulösen, stabilisierten sich mehrere Altcoins in einer Phase, die zuvor von starken Liquidationen geprägt war.

Die Marktstruktur verlagerte sich dadurch von einem reinen Abwärtstrend hin zu einer Kompressionsphase. Kurse bewegten sich enger, während das Handelsvolumen hoch blieb.

OTHERS zu Bitcoin durchbricht mehrjährigen Abwärtstrend

Ein weiterer technischer Faktor betrifft das Verhältnis OTHERS zu Bitcoin, das die Entwicklung des restlichen Altcoin-Marktes im Vergleich zu Bitcoin abbildet. Auf Wochenbasis wurde eine langjährige bullische Keilformation nach oben durchbrochen. Zuvor waren über Jahre hinweg niedrigere Hochs zu beobachten.

Der Ausbruch wird als strukturelle Veränderung gewertet. Gleichzeitig zeigt der MACD-Indikator ein Signal, das in den vergangenen Jahren wiederholt scheiterte. Seit 2021 wechselte der MACD bei Ausbruchsversuchen mehrfach ins Rote, worauf erneute Kursrückgänge folgten.

Aktuell blieb der MACD jedoch zwei Monate in Folge im grünen Bereich. Ein vergleichbar anhaltendes positives Momentum war zuletzt während der Altcoin-Phase 2021 zu sehen. Zuvor wurden Ausbrüche regelmäßig abverkauft.

Auch der Relative-Stärke-Index RSI erholte sich von überverkauften Niveaus und bildete höhere Tiefs. Diese Entwicklung wird als Hinweis auf eine graduelle Verschiebung des Momentums interpretiert.

Bitcoin bleibt Referenzgröße für nachhaltige Bewegung

Trotz der genannten Signale wird betont, dass eine breitere Altcoin-Phase zusätzliche Bestätigung erfordert. Als zentrale Bedingung gilt, dass Bitcoin über dem Wochen-EMA 200 bleibt. Dieser gleitende Durchschnitt wird als maßgebliche Unterstützung für die Stabilität des Gesamtmarktes betrachtet.

Solange diese Marke hält, bleibt die aktuelle Rotation von Kapital innerhalb des Kryptomarktes bestehen. Ein Unterschreiten könnte die Robustheit einer möglichen Erholung infrage stellen. Damit hängt die weitere Entwicklung der Altcoins eng mit der Struktur bei Bitcoin zusammen.

Auch das Verhältnis ALT zu Bitcoin zeigt laut den ausgewerteten Charts eine anhaltend grüne MACD-Histogrammphase. Eine solche Konstanz war über Jahre nicht zu beobachten. Gleichzeitig liegen die Kurse vieler Altcoins weiterhin unter den Hochs früherer Marktzyklen.

Monatsschluss im Februar als technischer Prüfstein

Besondere Aufmerksamkeit gilt dem Monatsschluss im Februar. Ein grüner Monatsabschluss würde nach Darstellung der Analyse über eine rein optische Verbesserung hinausgehen. Er würde eine anhaltende Rotation nach mehreren Jahren wiederholter Zurückweisungen signalisieren.

Die aktuelle Marktphase wird damit als Übergang zwischen längerem Abwärtstrend und möglicher struktureller Stabilisierung beschrieben. Entscheidend bleibt, ob sich die beobachteten Volumen- und Momentum-Signale im weiteren Verlauf bestätigen.

Unsere Einschätzung

Die vorliegenden Daten zeigen eine Kombination aus stark gestiegenem Altcoin-Handelsvolumen während einer Schwächephase, wiederholter Absorption von Verkaufsdruck durch Kaufwände sowie positiven Signalen bei MACD und RSI auf Wochenbasis. Gleichzeitig wird die Bedeutung von Bitcoin oberhalb des Wochen-EMA 200 als Referenz für die Marktstabilität hervorgehoben. Der Monatsschluss im Februar gilt als technischer Indikator für die Einordnung der aktuellen Marktstruktur. Diese Faktoren definieren den aktuellen Zustand des Altcoin-Marktes nach dem jüngsten Ethereum-Rückgang.

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Über den Autor Janina Frei Reporterin für Schweizer Casinonachrichten
Ich bin in der Schweiz geboren und lebe seit 2015 in Spanien. Das hält mich aber nicht davon ab, iGaming-bezogene Nachrichtenartikel für den deutschsprachigen Raum zu schreiben. 2024 begann ich für Kryptocasinos.com zu arbeiten und habe sowohl den deutschen, als auch für den österreichischen und schweizer Markt im Blick.
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