Shiba Inu fällt unter September-2021-Tief
Shiba Inu fällt unter September-2021-Tief – technische Signale und Derivatedaten zeigen zunehmenden Verkaufsdruck
Das Wichtigste in Kürze
- Shiba Inu notiert bei 0,0000048 US-Dollar und ist innerhalb von 24 Stunden um 7,50 Prozent gefallen.
- Der Kurs ist unter die Unterstützungszonen bei 0,0000053 und 0,0000051 US-Dollar gefallen.
- Das Handelsvolumen stieg im gleichen Zeitraum um 12 Prozent auf 146 Millionen US-Dollar.
- Die OI-gewichtete Funding Rate liegt bei minus 0,0114 Prozent, was auf eine Dominanz von Short-Positionen hindeutet.
- Die Netto-Bestände der 100 größten SHIB-Adressen sind laut Nansen in 30 Tagen um 302 Prozent gesunken.
Kurs fällt unter zentrales Unterstützungsniveau
Shiba Inu hat seine Abwärtsbewegung den vierten Tag in Folge fortgesetzt. Am 5. Juni fiel der Kurs um 7,50 Prozent und durchbrach dabei eine zentrale Unterstützungszone. Mit einem aktuellen Kurs von 0,0000048 US-Dollar liegt der Memecoin nun unter seinem Tief aus dem September 2021 bei 0,0000051 US-Dollar.
Neben dem September-2021-Tief wurde auch die Marke von 0,0000053 US-Dollar unterschritten. Beide Niveaus galten zuvor als technische Unterstützungen. Der Bruch dieser Zonen wird in der technischen Analyse als Signal gewertet, dass sich ein bestehender Abwärtstrend fortsetzen kann, sofern keine schnelle Rückkehr über die genannten Marken erfolgt.
Sollte Shiba Inu einen Tagesschlusskurs unterhalb von 0,0000051 US-Dollar bestätigen, deutet die aktuelle Chartstruktur auf weiteres Abwärtspotenzial hin. Eine Rückkehr über 0,0000053 US-Dollar würde dieses Szenario hingegen aus technischer Sicht entkräften.
Indikatoren bestätigen anhaltenden Abwärtstrend
Mehrere technische Indikatoren stützen derzeit das negative Bild. Der Average Directional Index zeigt eine ausgeprägte Trendstärke an. Das bedeutet nicht zwingend eine bestimmte Richtung, signalisiert jedoch, dass der bestehende Trend mit Nachdruck verläuft.
Gleichzeitig notiert der Kurs unterhalb der 200-Tage-Exponentiellen-Gleitenden-Durchschnittslinie. Diese Marke wird häufig als Indikator für den langfristigen Trend herangezogen. Ein Kurs unterhalb dieser Linie spricht für eine anhaltende Dominanz der Verkäufer.
In Kombination mit dem jüngsten Bruch mehrerer Unterstützungszonen ergibt sich damit ein charttechnisches Bild, das aktuell von Abwärtsdynamik geprägt ist.
Handelsvolumen steigt trotz fallender Kurse
Auffällig ist, dass das Handelsvolumen parallel zum Kursrückgang gestiegen ist. Innerhalb von 24 Stunden legte es um 12 Prozent auf 146 Millionen US-Dollar zu.
Ein steigendes Volumen bei fallenden Kursen kann darauf hindeuten, dass Marktteilnehmer aktiv Positionen anpassen. Es zeigt, dass trotz sinkender Notierungen weiterhin ein hohes Maß an Handelsaktivität besteht.
Für dich als Nutzer einer Vergleichsplattform ist dieser Aspekt relevant, da erhöhte Volatilität und steigende Volumina häufig mit stärkeren kurzfristigen Preisschwankungen einhergehen können. Das betrifft sowohl Spot- als auch Derivatemärkte.
Derivatedaten zeigen Übergewicht von Short-Positionen
Daten der Analyseplattform CoinGlass weisen auf eine deutliche Verschiebung der Marktstimmung im Derivatehandel hin. Die OI-gewichtete Funding Rate ist auf minus 0,0114 Prozent gefallen.
Eine negative Funding Rate bedeutet, dass Short-Positionen gegenüber Long-Positionen überwiegen. Short-Trader zahlen in diesem Fall eine Prämie, um ihre Positionen aufrechtzuerhalten. Das deutet darauf hin, dass viele Marktteilnehmer mit weiter fallenden Kursen rechnen und ihre Positionierung entsprechend ausgerichtet haben.
Zusätzlich identifiziert die Liquidationskarte zwei zentrale Preisniveaus mit erhöhter Hebelpositionierung. Auf der Unterseite liegt bei 0,00000464 US-Dollar ein Bereich mit Long-Positionen im Umfang von rund 196.000 US-Dollar. Auf der Oberseite befinden sich bei 0,00000512 US-Dollar Short-Positionen im Umfang von etwa 613.000 US-Dollar.
Das höhere Volumen an Short-Positionen im oberen Bereich unterstreicht die derzeitige Dominanz der Verkäufer im Derivatemarkt.
Große Wallets reduzieren Bestände deutlich
Neben Kurs- und Derivatedaten zeigen auch On-Chain-Analysen eine Veränderung der Marktstruktur. Laut Daten der Plattform Nansen sind die Netto-Bestände der 100 größten Shiba-Inu-Adressen innerhalb der vergangenen 30 Tage um 302 Prozent gesunken.
Dieser Rückgang deutet darauf hin, dass größere Marktteilnehmer ihre Bestände bereits vor dem jüngsten Kursrutsch reduziert haben. Eine solche Entwicklung kann zusätzlichen Verkaufsdruck erzeugen, wenn größere Positionen schrittweise auf den Markt gelangen.
Die Daten legen nahe, dass die jüngste Abwärtsbewegung nicht isoliert stattfand, sondern in eine Phase fallender Großinvestoren-Bestände eingebettet ist.
Unsere Einschätzung
Shiba Inu hat mehrere technische Unterstützungsmarken unterschritten und notiert unter seinem Tief aus dem September 2021. Technische Indikatoren wie der Average Directional Index und der Kurs unterhalb der 200-Tage-Linie bestätigen einen starken Abwärtstrend.
Parallel dazu zeigen Derivatedaten eine Dominanz von Short-Positionen mit negativer Funding Rate. Die Liquidationsniveaus weisen auf eine hohe Hebelpositionierung hin, insbesondere auf der Short-Seite. On-Chain-Daten belegen zudem einen deutlichen Rückgang der Bestände großer Adressen in den vergangenen 30 Tagen.
In der Gesamtschau deuten Kursentwicklung, Handelsvolumen, Derivatemarkt und Wallet-Daten auf eine aktuell von Verkaufsdruck geprägte Marktphase bei Shiba Inu hin.
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