Bitcoin stabil bei 67.000 Dollar – Krypto-Aktien deutlich im Minus

Goldmünzenstapel vor digitaler Preisanzeige, rotes fallendes Kursdiagramm und rissiges Bürogebäude im Hintergrund.

Bitcoin hält sich bei rund 67.000 Dollar – Aktien von Krypto-Unternehmen geraten unter Druck

Das Wichtigste in Kürze

  • Bitcoin notiert bei rund 67.536,61 US-Dollar, während mehrere Krypto-Aktien deutlich fallen.
  • Strategy verliert 4,49 Prozent, Riot Platforms 9,20 Prozent und Marathon Digital 8,67 Prozent.
  • 77 Prozent der Bitcoin-Treasury-Unternehmen liegen laut Charles Edwards mit ihren Käufen im Minus.
  • Bitcoin-Spot-ETFs verzeichnen Nettoabflüsse von rund 348,9 Millionen US-Dollar.
  • Börsennotierte Unternehmen halten zusammen etwa 1,138 Millionen BTC, Strategy allein rund 720.737 BTC.

Krypto-Aktien geben nach, während Bitcoin um 67.000 Dollar schwankt

Bitcoin befindet sich laut den aktuellen Daten in einer gemischten Marktphase. Der Kurs liegt bei rund 67.536,61 US-Dollar und zeigt damit keine klare Richtung. Parallel dazu geraten Aktien von Unternehmen mit starkem Krypto-Bezug unter Druck.

Strategy, eines der weltweit größten börsennotierten Unternehmen mit Bitcoin-Beständen in der Bilanz, verzeichnete ein Minus von 4,49 Prozent auf 133,53 US-Dollar. Noch deutlicher fielen die Kursverluste bei Mining-Unternehmen aus. Riot Platforms verlor 9,20 Prozent, Marathon Digital 8,67 Prozent. Auch außerhalb der USA setzte sich der Trend fort: Das japanische Unternehmen Metaplanet gab um 6,32 Prozent nach.

Die Kursentwicklung zeigt eine zunehmende Zurückhaltung bei Investoren gegenüber börsennotierten Krypto-Unternehmen, obwohl sich der Bitcoin-Preis vergleichsweise stabil über der Marke von 67.000 US-Dollar hält.

alert-circle
Du findest uns auch auf Telegram: Klicke hier, um unserem Telegram Channel zu folgen.

Mehrheit der Bitcoin-Treasury-Unternehmen mit Buchverlusten

Für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgt eine Einschätzung des Investors Charles Edwards. Er erklärte, dass 77 Prozent der sogenannten Bitcoin-Treasury-Unternehmen mit ihren Bitcoin-Käufen aktuell im Minus liegen. Das bedeutet, dass der aktuelle Marktpreis unter dem durchschnittlichen Einstandspreis dieser Firmen liegt.

Laut Edwards trat eine vergleichbare Situation zuletzt im Mai 2022 auf. Damals wurde der Markt durch den Zusammenbruch des Terra-Luna-Ökosystems erschüttert. Die algorithmische Stablecoin UST verlor ihre Bindung an den US-Dollar. In der Folge versuchte die Luna Foundation Guard, durch den Verkauf von mehr als 80.000 Bitcoin den Kurs zu stabilisieren. Der Versuch scheiterte.

Der starke Verkaufsdruck führte dazu, dass Bitcoin innerhalb kurzer Zeit von rund 40.000 US-Dollar auf etwa 25.000 US-Dollar fiel. Innerhalb einer Woche wurden mehr als 40 Milliarden US-Dollar an Marktkapitalisierung vernichtet. Unternehmen mit hohen Bitcoin-Beständen sowie Mining-Firmen verzeichneten erhebliche Verluste.

Rückblick auf 2022: Folgen für Unternehmen und Kreditgeber

Der Marktabschwung im Mai 2022 hatte weitreichende Folgen für die Branche. Der Hedgefonds Three Arrows Capital, der Berichten zufolge rund 500 Millionen US-Dollar im Zuge des Zusammenbruchs verlor, wurde zahlungsunfähig. In der Folge gerieten auch Krypto-Kreditgeber wie Celsius und Voyager Digital unter Druck.

Als Nutzer begannen, in großem Umfang Gelder abzuziehen, setzten beide Plattformen Auszahlungen aus. Aus einem Marktabschwung entwickelte sich eine breitere institutionelle Krise, die als Beginn des sogenannten Krypto-Winters gilt.

Der aktuelle Hinweis auf Parallelen bezieht sich ausschließlich auf die Tatsache, dass ein Großteil der Unternehmen mit Bitcoin-Reserven derzeit Buchverluste ausweist. Konkrete Hinweise auf vergleichbare Marktverwerfungen wurden nicht genannt.

ETF-Abflüsse und hohe Unternehmensbestände

Zusätzlich zu den Kursbewegungen bei Aktien verzeichneten Bitcoin-Spot-ETFs Nettoabflüsse in Höhe von rund 348,9 Millionen US-Dollar. Nettoabflüsse bedeuten, dass mehr Kapital aus diesen Produkten abgezogen als neu investiert wurde.

Gleichzeitig zeigen Daten zu Unternehmensbeständen ein anderes Bild. Börsennotierte Firmen halten Anfang März zusammen rund 1,138 Millionen Bitcoin. Strategy besitzt mit etwa 720.737 BTC den größten Anteil. Es folgen MARA Holdings mit 53.822 BTC, Metaplanet mit 35.102 BTC und Riot Platforms mit 18.005 BTC.

Trotz der aktuellen Marktbewegungen bleiben diese Bestände bestehen. Die Unternehmen haben ihre Positionen demnach nicht in größerem Umfang reduziert.

Strategy-CEO Phong Le und Nakamoto-Chairman David Bailey äußerten sich zur weiteren Entwicklung von Digital Asset Treasuries. Sie betonten, dass für eine Fortsetzung des Wachstums mehr Menschen jährlich Bitcoin besitzen müssten. Zudem erklärten sie, Bitcoin könne sich mit oder ohne staatliche Unterstützung durchsetzen.

Unsere Einschätzung

Die aktuellen Marktdaten zeigen eine Divergenz zwischen dem stabilen Bitcoin-Kurs um 67.000 US-Dollar und deutlichen Kursverlusten bei mehreren Krypto-Aktien. Gleichzeitig liegen laut Charles Edwards 77 Prozent der Bitcoin-Treasury-Unternehmen mit ihren Käufen im Minus.

Während Bitcoin-Spot-ETFs Nettoabflüsse verzeichnen, halten börsennotierte Unternehmen weiterhin mehr als 1,1 Millionen BTC in ihren Bilanzen. Die Situation erinnert in einzelnen Kennzahlen an Mai 2022, als umfangreiche Buchverluste bei Unternehmen Teil einer größeren Marktkrise waren. Konkrete strukturelle Verwerfungen wie damals wurden aktuell jedoch nicht berichtet.

Hinweis: Diese Webseite dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine Rechtsberatung dar. Gewinne im Glücksspiel sind nicht garantiert. Glücksspiel kann süchtig machen. Spiele nur, wenn es in deiner Region legal ist, und informiere dich über die geltenden Gesetze. Beratung: BZgA +49 (0) 800 1 37 27 00 | 18+

Neueste Artikel

Über den Autor

Janina Frei

Ich bin in der Schweiz geboren und lebe seit 2015 in Spanien. Das hält mich aber nicht davon ab, iGaming-bezogene Nachrichtenartikel für den deutschsprachigen Raum zu schreiben. 2024 begann ich für Kryptocasinos.com zu arbeiten und habe sowohl den deutschen, als auch für den österreichischen und schweizer Markt im Blick.
🍪
Wir verwenden Cookies. Durch die Nutzung dieser Website akzeptierst du das.