Paysafe integriert Krypto-Einzahlungen für US-iGaming
Paysafe integriert Krypto-Einzahlungen für US-iGaming – neue Zahlungsoption über MoonPay für Gaming-Marken
Das Wichtigste in Kürze
- Paysafe führt mit „Pay with Crypto“ eine neue Krypto-Zahlungsoption für US-iGaming- und Daily-Fantasy-Sports-Anbieter ein.
- Spieler können mit USDC, anderen Stablecoins oder gängigen Kryptowährungen einzahlen.
- Die eingezahlten Beträge werden für das Spiel in US-Dollar umgewandelt, sofern rechtlich zulässig.
- Die technische Abwicklung erfolgt über die Infrastruktur von MoonPay.
- Betreiber können wählen, ob sie in Stablecoins oder in Fiatwährungen abrechnen.
Neue Krypto-Zahlungsoption für US-iGaming und Daily Fantasy Sports
Paysafe erweitert sein Zahlungsangebot für den US-amerikanischen iGaming- und Daily-Fantasy-Sports-Markt um eine Krypto-Funktion. Wie das Unternehmen am 7. April mitteilte, ermöglicht die neue Lösung unter dem Namen „Pay with Crypto“ Einzahlungen mit digitalen Vermögenswerten direkt bei angeschlossenen Gaming-Marken.
Spieler können dafür eine bestehende Krypto-Wallet verbinden oder einen QR-Code scannen, um den gewünschten Betrag zu übertragen. Unterstützt werden laut Ankündigung USDC, weitere Stablecoins sowie große Kryptowährungen. Der Einzahlungsprozess soll es Nutzern ersparen, eigenständig eine separate Umwandlung von Kryptowährungen in Bargeld vorzunehmen.
Die eingehenden Kryptobeträge werden in US-Dollar konvertiert, damit sie für das Spiel genutzt werden können, sofern dies regulatorisch erlaubt ist. Damit bleibt die Spielwährung auf den Plattformen weiterhin Fiatgeld, während die Einzahlung über digitale Assets erfolgt.
Integration in bestehende Paysafe-Gateway-Infrastruktur
Die neue Funktion ist in Paysafes bestehende Gateway-Lösung integriert. Dieses Gateway unterstützt bereits verschiedene Zahlungsmethoden, darunter Kredit- und Debitkarten, digitale Wallets, eCash-Lösungen, Pay by Bank sowie mehr als 30 lokale Zahlungsarten.
Mit der Einbindung von Kryptowährungen erweitert Paysafe sein bestehendes Portfolio um eine zusätzliche Zahlungsoption, ohne eine separate Plattformstruktur zu schaffen. Für Betreiber bedeutet dies, dass sie die Krypto-Zahlungsfunktion innerhalb einer bereits etablierten technischen Umgebung nutzen können.
Die Abwicklung der Krypto-Transaktionen erfolgt über die Infrastruktur von MoonPay. MoonPay stellt dabei die technische Grundlage für die Verarbeitung und gegebenenfalls die Umwandlung der digitalen Vermögenswerte bereit.
Abwicklung und Settlement wahlweise in Stablecoin oder Fiat
Neben der Einzahlungsoption für Spieler adressiert Paysafe auch die Anforderungen der Betreiber auf der Abrechnungsseite. Laut Ankündigung können Unternehmen entscheiden, ob sie ihre Abrechnung in Stablecoins oder in klassischen Fiatwährungen erhalten möchten.
Diese Wahlmöglichkeit erfolgt ebenfalls über die MoonPay-Infrastruktur. Damit wird der Settlement-Prozess flexibel gestaltet. Betreiber können ihre Zahlungsströme entsprechend ihrer internen Finanzstruktur und regulatorischen Anforderungen organisieren.
Für Plattformen, die bereits mit Paysafe arbeiten, fügt sich die neue Funktion in die bestehende Zahlungsabwicklung ein. Die Integration soll laut Ankündigung innerhalb des vorhandenen Gateways erfolgen.
Hohe Krypto-Nutzung und Nachfrage unter US-Spielern
Paysafe begründet die Einführung der neuen Zahlungsoption unter anderem mit der Verbreitung von Kryptowährungen in den USA. Nach Unternehmensangaben besitzen rund 70,4 Millionen amerikanische Erwachsene Kryptowährungen.
Zusätzlich verweist Paysafe auf eigene Forschungsergebnisse, wonach 83 Prozent der US-Spieler Interesse an Krypto-Zahlungen zeigen. Diese Zahlen dienen als Grundlage für die strategische Entscheidung, Kryptowährungen als ergänzende Zahlungsmethode im iGaming-Umfeld anzubieten.
Für Betreiber kann die Integration digitaler Assets damit eine Reaktion auf eine bestehende Nutzerpräferenz darstellen. Gleichzeitig bleibt die tatsächliche Nutzung davon abhängig, in welchen Märkten und unter welchen rechtlichen Rahmenbedingungen Krypto-Zahlungen im Gaming-Bereich zulässig sind.
Bedeutung für Zahlungsprozesse im regulierten Gaming-Umfeld
Die Einführung von „Pay with Crypto“ verändert nicht die grundlegende Struktur des Spielbetriebs, da die Einzahlungen vor der Nutzung in US-Dollar umgewandelt werden. Dennoch verschiebt sich der Einstiegspunkt für den Zahlungsfluss auf die Blockchain-Seite, sofern Nutzer Kryptowährungen einsetzen.
Für Vergleichsplattformen und Nutzer, die Zahlungsoptionen zwischen verschiedenen Anbietern prüfen, wird die Unterstützung von Kryptowährungen zu einem zusätzlichen Differenzierungsmerkmal. Entscheidend bleibt dabei, welche Coins akzeptiert werden, wie der Umrechnungsprozess gestaltet ist und in welcher Form Betreiber ihr Settlement organisieren.
Durch die Einbindung in ein bestehendes Gateway-System signalisiert Paysafe, dass Krypto-Zahlungen als Erweiterung traditioneller Methoden verstanden werden, nicht als Ersatz. Karten, Wallets, eCash und Banküberweisungen bleiben weiterhin Bestandteil des Angebots.
Unsere Einschätzung
Paysafe erweitert sein bestehendes Zahlungs-Gateway um eine Krypto-Einzahlungsfunktion für US-iGaming- und Daily-Fantasy-Sports-Anbieter. Spieler können mit USDC, anderen Stablecoins oder großen Kryptowährungen einzahlen, wobei die Beträge für das Spiel in US-Dollar umgewandelt werden. Die technische Abwicklung erfolgt über MoonPay, Betreiber können zwischen Stablecoin- und Fiat-Settlement wählen. Grundlage der Einführung sind laut Paysafe die hohe Krypto-Verbreitung in den USA sowie ein ausgeprägtes Interesse von Spielern an entsprechenden Zahlungsoptionen.
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