Square aktiviert Bitcoin-Zahlungen für Händler mit USD-Abrechnung

Kleines Geschäft mit Markise, kontaktloses Zahlungsterminal und steigendes Wachstumsschart mit Pfeil nach oben

Square aktiviert automatische Bitcoin-Zahlungen für kleine Händler – Block setzt auf breitere Nutzung im Alltag

Das Wichtigste in Kürze

  • Square will ab dem 30. März Bitcoin-Zahlungen für kleine Unternehmen automatisch aktivieren.
  • Kunden können mit Bitcoin bezahlen, Händler erhalten standardmäßig eine Auszahlung in US-Dollar.
  • Block Inc. verzeichnete 2025 ein Bruttogewinnwachstum von 17 Prozent im Jahresvergleich.
  • Für 2026 erwartet das Unternehmen laut Investorenpräsentation ein weiteres Bruttogewinnwachstum von 18 Prozent.
  • Die Aktie von Block notierte bei 57,03 US-Dollar, ein Plus von 1,88 Prozent.

Square führt automatische Bitcoin-Zahlungen für kleine Unternehmen ein

Square, eine Tochtergesellschaft von Block Inc., hat angekündigt, Bitcoin-Zahlungen für kleine Unternehmen automatisch zu aktivieren. Die Maßnahme wurde am 30. März kommuniziert und zielt darauf ab, Bitcoin stärker in den alltäglichen Geschäftsverkehr einzubinden.

Nach Angaben des Unternehmens sollen Händler keine zusätzlichen technischen Schritte durchlaufen müssen, um Bitcoin als Zahlungsmittel zu akzeptieren. In der Vergangenheit galten technische Anforderungen und Einrichtungsprozesse als Hürde für Unternehmer, die digitale Vermögenswerte in ihr Geschäftsmodell integrieren wollten.

Mit der neuen Lösung wird die Zahlungsoption laut Unternehmen standardmäßig freigeschaltet. Ziel ist es, den Zugang zu vereinfachen und die Nutzung im stationären und digitalen Handel auszuweiten.

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Abwicklung in US-Dollar soll Volatilitätsrisiken reduzieren

Das Modell sieht vor, dass Kunden ihre Einkäufe mit Bitcoin bezahlen können. Händler erhalten jedoch standardmäßig eine Auszahlung in US-Dollar. Damit soll sichergestellt werden, dass Unternehmen nicht unmittelbar dem Kursrisiko von Bitcoin ausgesetzt sind.

Diese Struktur trennt Zahlungswährung und Abrechnungswährung. Während Käufer die Möglichkeit erhalten, digitale Vermögenswerte zu nutzen, bleibt die Einnahmenseite für Händler an eine Fiatwährung gekoppelt. Das Unternehmen beschreibt dies als Lösung, die sowohl Zahlungsfreiheit für Kunden als auch Stabilität für Verkäufer gewährleisten soll.

Miles Suter, Bitcoin Product Lead bei Block Inc., bezeichnete den Schritt als Beginn der Nutzung von Bitcoin als alltägliches Zahlungsmittel. Die Maßnahme ist Teil einer breiteren Strategie, digitale Vermögenswerte in bestehende Zahlungsinfrastrukturen zu integrieren.

Block meldet Wachstum und verweist auf positive Geschäftsentwicklung

Parallel zur Ankündigung veröffentlichte Block aktuelle Kennzahlen. Für das Jahr 2025 meldete das Unternehmen ein Bruttogewinnwachstum von 17 Prozent im Jahresvergleich. Laut Investorenpräsentation rechnet Block für 2026 mit einem weiteren Anstieg des Bruttogewinns um 18 Prozent.

Am Markt wurde die Ankündigung positiv aufgenommen. Die Aktie von Block notierte bei 57,03 US-Dollar und verzeichnete ein Plus von 1,88 Prozent. Damit reagierte der Kapitalmarkt unmittelbar auf die strategische Erweiterung im Bereich digitaler Zahlungen.

Die Kombination aus operativem Wachstum und der stärkeren Integration von Bitcoin unterstreicht die Rolle digitaler Vermögenswerte innerhalb des Geschäftsmodells von Block.

Kryptomarkt unter Einfluss geopolitischer und regulatorischer Faktoren

Die Einführung der automatischen Bitcoin-Zahlungen erfolgt in einem Umfeld erhöhter Unsicherheit an den Kryptomärkten. Zu den genannten Einflussfaktoren zählen Spannungen zwischen den USA und Iran, die zeitweise zu Kursbewegungen bei Bitcoin führten.

Zudem steht eine Sitzung der US-Notenbank bevor. Diskussionen über mögliche Zinssenkungen sorgen für zusätzliche Nervosität am Markt. Geldpolitische Entscheidungen gelten als wichtiger Faktor für die Risikobereitschaft von Investoren.

Auch regulatorische Entwicklungen spielen eine Rolle. Der sogenannte CLARITY Act sorgt weiterhin für politische Reibungen, ohne dass ein endgültiger Kompromiss erzielt wurde. Coinbase, das den Gesetzesentwurf zunächst unterstützt hatte, zog seine Unterstützung für einen jüngsten Kompromiss im Zusammenhang mit Stablecoin-Renditen zurück.

Darüber hinaus zeigt eine von Coinbase und CoinTracker durchgeführte Studie, dass etwa die Hälfte der Nutzer Schwierigkeiten hat, die steuerliche Behandlung von Kryptowährungen zu verstehen. Steuerfragen bleiben damit ein praktisches Hindernis für eine breitere Nutzung digitaler Vermögenswerte.

Unsere Einschätzung

Mit der automatischen Aktivierung von Bitcoin-Zahlungen erweitert Square die Einsatzmöglichkeiten digitaler Vermögenswerte im Einzelhandel. Die Kombination aus Bitcoin-Zahlung auf Kundenseite und US-Dollar-Abrechnung auf Händlerseite reduziert unmittelbare Kursschwankungsrisiken für Unternehmen. Gleichzeitig bewegt sich die Initiative in einem Marktumfeld, das von geldpolitischen Entscheidungen, geopolitischen Entwicklungen und regulatorischen Debatten geprägt ist. Die Maßnahme ergänzt das bestehende Wachstum von Block und stärkt die Rolle von Bitcoin innerhalb der Zahlungsinfrastruktur des Unternehmens.

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Über den Autor

Janina Frei

Ich bin in der Schweiz geboren und lebe seit 2015 in Spanien. Das hält mich aber nicht davon ab, iGaming-bezogene Nachrichtenartikel für den deutschsprachigen Raum zu schreiben. 2024 begann ich für Kryptocasinos.com zu arbeiten und habe sowohl den deutschen, als auch für den österreichischen und schweizer Markt im Blick.
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