PIPPIN steigt um 50 Prozent – On-Chain-Daten und Marktstruktur im Überblick
PIPPIN verzeichnet 50-Prozent-Kursanstieg – On-Chain-Daten zeigen anhaltende Aktivität
Das Wichtigste in Kürze
- Der auf Solana basierende Memecoin PIPPIN legte am 8. Februar um rund 50 Prozent zu.
- Der Kursanstieg ging von einem Unterstützungsniveau bei 0,157 US-Dollar aus.
- Glassnode-Daten zeigen seit November ein kontinuierliches Wachstum neuer Adressen.
- Langfristige Token-Bewegungen blieben seit Dezember überwiegend begrenzt.
Starker Kurssprung bei hohem Handelsvolumen
Am 8. Februar 2026 verzeichnete PIPPIN einen Tagesanstieg von 50,40 Prozent. Laut den vorliegenden Daten setzte die Bewegung von einem Unterstützungsbereich aus ein, der bereits Anfang Dezember ausgebildet wurde. Begleitet wurde der Kursanstieg von einem erhöhten Handelsvolumen, was auf eine breite Marktaktivität hindeutet. Der Anstieg erfolgte in einer Phase, in der sich große Teile des Kryptomarktes zuvor schwächer entwickelt hatten.
In den Monaten November und Dezember hatte PIPPIN bereits deutliche Zugewinne erzielt. Diese Phase fiel zeitlich mit einem Rückgang von Bitcoin unter die Marke von 100.000 US-Dollar zusammen, wobei der Bitcoin-Kurs zeitweise bis auf 80.600 US-Dollar fiel. Vor diesem Hintergrund zeigte PIPPIN eine relative Stärke gegenüber Bitcoin und anderen großen Altcoins.
Marktstruktur bleibt laut Wochenschart positiv
Nach Angaben aus der Analyse weist PIPPIN auf dem Wochenchart weiterhin eine bullische Marktstruktur auf. Trotz zwischenzeitlicher Korrekturen blieb der übergeordnete Trend intakt. Eine frühere Auswertung hatte darauf hingewiesen, dass größere Marktteilnehmer Gewinne realisierten, während der Kurs weiter anstieg. Diese Gewinnmitnahmen führten zu einem Rücksetzer, ohne die bestehende Struktur grundlegend zu verändern.
Die beobachtete Korrektur im Januar folgte auf eine Phase erhöhter Bewertungen gegen Ende des Jahres 2025. In dieser Zeit bewegte sich der Kurs laut MVRV-Kennzahlen in einem überhitzten Bereich. Der anschließende Rückgang brachte den Preis näher an den realisierten Wert heran.
On-Chain-Daten zeigen anhaltendes Nutzerwachstum
Daten des Analyseanbieters Glassnode zeigen seit November ein starkes Wachstum neuer Wallet-Adressen. Dieses Wachstum setzte sich auch während der jüngsten Kurskorrektur fort. Die Entwicklung deutet auf eine konstante On-Chain-Aktivität hin und zeigt, dass neue Nutzer weiterhin in das Netzwerk kommen.
Ein weiterer Indikator ist die Kennzahl Coin Days Destroyed. Sie misst, ob lange gehaltene Token wieder bewegt werden. Seit Dezember blieb dieser Wert überwiegend niedrig. Lediglich in der zweiten Januarhälfte traten kleinere Ausschläge auf. Diese Bewegungen deuten auf begrenzte Gewinnmitnahmen hin, ohne auf eine breite Abgabe langfristiger Bestände hinzuweisen.
Bewertungskennzahlen liefern Hinweise auf mögliche Marktbereiche
Die MVRV-Preisbänder liefern Anhaltspunkte für Bewertungszonen. Gegen Ende des Jahres 2025 befand sich PIPPIN laut diesen Daten in einem überhitzten Bereich. Die folgende Korrektur führte den Kurs näher an den realisierten Preis. Zum Zeitpunkt der aktuellen Erholung zeigte sich laut Analyse noch Spielraum innerhalb der Bänder.
Als wichtige Unterstützungszonen werden die Bereiche bei 0,133 und 0,107 US-Dollar genannt. Ein Unterschreiten dieser Marken würde auf eine stärkere Korrektur hindeuten. Auf der Oberseite liegen die nächsten relevanten Bereiche bei 0,32 und 0,48 US-Dollar. Ein Erreichen dieser Zonen wird in den Daten als Hinweis auf erneut überhitzte Marktbedingungen beschrieben.
Einordnung im Vergleich zum Gesamtmarkt
PIPPIN gehörte zuletzt zu den Altcoins, die sich gegenüber Bitcoin und dem breiteren Markt widerstandsfähig zeigten. Während andere Werte stärkere Rückgänge verzeichneten, blieb die Struktur des Tokens stabil. Die Kombination aus Kursentwicklung, Handelsvolumen und On-Chain-Aktivität hebt PIPPIN innerhalb des beobachteten Marktumfelds hervor.
Unsere Einschätzung
Die vorliegenden Daten zeigen einen deutlichen kurzfristigen Kursanstieg bei gleichzeitig stabilen On-Chain-Kennzahlen. Unterstützungs- und Bewertungszonen sind klar definiert, während langfristige Token-Bewegungen bislang begrenzt bleiben. Damit liefert die aktuelle Entwicklung ein konsistentes Bild aus Kursstruktur und Netzwerkaktivität, wie es in den verfügbaren Daten dokumentiert ist.
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