Casino Betrug! Casino zahlt nicht aus, was tun?

Wenn das Casino die Auszahlung verweigert, denken viele Spieler automatisch an einen Betrug. Wenngleich diese Möglichkeit besteht, so gibt es tatsächlich noch andere Begründungen. Bisweilen ist der Kunde selbst schuld, weil er gegen Regeln verstoßen hat. Betrügereien sind eher eine Seltenheit. Missverständnisse kommen hingegen häufiger vor. Falls die Abbuchung aus unbekannten Gründen nicht zustande kommt und das Online-Casino bei der Klärung der Sachlage keine Hilfe ist, gilt es sich bei der Aufsichtsbehörde zu melden. Die wichtigsten Informationen bringen wir nachfolgend auf den Punkt.

Letzte Überprüfung von Gregor Ziegler (Zahlen-Nerd) am 14. September 2022
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Wir arbeiten nach transparenten redaktionellen Richtlinien und legen unsere Testmethoden sowie die Finanzierung offen dar. Dieser Beitrag kann Links zu unseren Partnern enthalten, was unsere objektive Sichtweise jedoch in keiner Weise beeinflusst.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Es gibt legale Gründe für den Casino-Ausschluss. Dazu zählen die Selbstsperre, der unabsichtliche Betrug durch den Spieler oder Falschangaben bei der Registrierung.
  • Als Anzeichen für Betrug gelten die ausbleibende Auszahlung durch das Casino, die Nichtreaktion des Kundendienstes, sowie die Verwendung von manipulierten Spielen.
  • Sollte ein Betrug vorliegen, so gilt es Ruhe und Geduld zu bewahren. Bestenfalls werden Fakten mit Atomshot (Screenshots) dokumentiert. Durch das Einbeziehen von unabhängigen Instanzen (Lizenzgeber und Prüfinstitute) wird Druck aufgebaut. Zuletzt bleibt noch der Gang zum eigenen Anwalt.
  • Vernünftig ist es, einem Casinobetrug vorzubeugen. Dies ist bereits mit einem Blick auf die verfügbare Lizenz und die Anschrift des Spielcasinos möglich. Ist der Service zu erreichen und unternimmt der Anbieter etwas für den Spieler- und Jugendschutz? Gehören renommierte Unternehmen zu den Partnern des Casinos, ist das Vertrauen da. Am meisten helfen jedoch positive Erfahrungen mit der Auszahlung eigener Gelder!

Casino zahlt nicht aus und sperrt Konto: Legale Gründe für die Sperre

Ein wahrer Alptraum. Wenn das Casino nicht auszahlt und zugleich das Konto gesperrt wird, dann ist es vorläufig unmöglich an das eigene Guthaben heranzukommen. Eventuell ist sogar der Kontakt zum Anbieter erschwert. Für gewöhnlich lassen sich die Support-Kanäle jedoch erreichen. Dort sollte mit der Recherche begonnen werden. Allerdings gibt es etwas, was der Casino-Kunde schon im Vorfeld tun kann – nämlich sich selbst zu hinterfragen.

Wenngleich der Unmut groß ist, so gibt es durchaus legale Gründe der Kontosperrung. Nachfolgend listen wir diese auf und gehen dann noch ausführlich darauf ein:

  • Auszeit oder Selbstsperre
  • Verdacht auf Betrug
  • Vermeintlicher Bonusmissbrauch
  • Eröffnung mehrerer Konten
  • Unwahre Angaben zur Identität
  • Nutzerdaten falsch eingegeben
  • Verstoß gegen Jugendschutz-Richtlinien
  • Verwendung eines Virtuellen Privaten Netzwerks
  • Längere Abwesenheit des Spielers
  • Casino ist eine Fake-Seite
  • Dem Anbieter fehlt das Geld zur Auszahlung
  • Nachweis manipulierter Spiele
  • Keine Reaktion des Kundendienstes
  • Häufung negativer Berichterstattung

Auszeit oder Selbstsperre

Fangen wir bei der Auszeit an. Viele Online-Casinos bieten dafür inzwischen einen Button an. Wer diesen anklickt, der ist vorläufig vom Spielen ausgeschlossen. Häufig ist von einer 24-Stunden-Auszeit die Rede. Damit Kunden sich dies nicht nochmals überlegen können, gilt die kurzfristige Eigensperre sofort nach Betätigen des Buttons. Es wird von Seiten des Casinos nicht nochmals nachgefragt. In diesem Fall ist auch die Auszahlung gesperrt. Hier liegt jedoch kein Betrug vor. Es ist vielmehr eine Maßnahme zum Eigenschutz des Spielers.

Eine Stufe darüber steht noch die Selbstsperre. Vom Prinzip her wirkt diese wie eine 24-Stunden-Sperre. Doch die Dauer ist länger. Der Spieler kann sich selber aussuchen, für wie lange er sein Konto sperren möchte. Die Auswahl reicht von Monaten bis hin zu einem Jahr oder dauerhaft. Bei einer dauerhaften Sperre ist die Freischaltung frühestens nach einem Jahr wieder möglich. In Deutschland sind die lizenzierten Casinos, landbasierte Spielbanken und Spielotheken miteinander verknüpft. Wer sich bei einem Etablissement sperren lässt, der ist ebenfalls bei anderen Glücksspielanbietern gesperrt. Auch aus diesem Grund mag eine Account-Sperre vorliegen.

Fremdsperren durch die Familie oder Freunde kommen seltener vor, sind aber im Rahmen des Möglichen.

Verdacht auf Betrug im Spiel

Bei einem Online-Casino handelt es sich um ein Glücksspiel. Wenn ein Spieler durch Glück gewinnt, so darf er den Gewinn natürlich behalten und auch zur Auszahlung bringen. Wenn das Spielcasino jedoch einen Betrug vermutet, dann könnte das Guthaben des Spielers bis zur Klärung des Sachverhalts eingefroren werden. Dies ist der Fall, wenn der Spieler nicht auf das Glück setzt, sondern die Spielbank aktiv zu betrügen versucht. Manche Kunden machen dies sogar unabsichtlich und vermuten dann selber einen Betrug des Online-Casinos.

Aus unserer Sicht ist in diesem Fall die Informationspolitik der Spielstätte wichtig. Der Kunde sollte über die Prüfung eines Vorgangs Bescheid wissen. Denn so kann der Spieler selber zur Klärung des Sachverhalts beitragen. Hat die Sperre des Kontos jedoch ohne ersichtlichen Grund stattgefunden, so muss erst mühsam über den Kundenservice recherchiert werden. Wer bei einem legalen und seriösen Casino gespielt hat, der sollte in jedem Fall den offiziellen Weg der Klärung gehen. Diesbezüglich ist im Anschluss die zuständige Aufsichtsbehörde zu kontaktieren. Diese lässt sich häufig in der Fußzeile der jeweiligen Homepage finden.

Mutmaßlicher Bonusmissbrauch

Es gibt zwei übergeordnete Ziele, warum Casinos einen Bonus anbieten. Einmal um Kunden zu gewinnen und dann um sie zu Stammspielern zu machen. Das finanzielle Angebot ist also kein Selbstzweck. Die Kunden können damit häufig doppelt so lange spielen, wie mit ihrer Einzahlung. Manche Casinokunden könnten jedoch auf eine schlechte Idee kommen. Warum nicht zwei Accounts einrichten. Anschließend wird sich beim Roulette eingeloggt. Das eine Kundenkonto setzt auf Rot, der andere auf Schwarz.

So lässt sich die Umsetzung vorantreiben, ohne Verluste (die grüne Null ist die Ausnahme) einzufahren. Dass dieses Vorgehen nicht im Sinne des Erfinders ist, lässt sich bereits aus den Bonusbedingungen entnehmen. Dort findet sich immer ein Verweis, dass der Bonus nur einmal pro Person, IP-Adresse, Computer und Wohnort zu verwenden ist. Natürlich ist es ebenso untersagt sich mit einem Freund abzusprechen und die beschriebene Taktik zu verwenden. Alle diese Dinge fallen unter Bonusmissbrauch. In diesem Fall hätte das Online-Casino jedes Recht das Spielerkonto zu sperren.

Halten mehrerer Konten

Auch unabhängig vom Missbrauch des Neukundenbonus ist das Halten mehrerer Konten strikt untersagt. An diesem Punkt wollen wir die logischen Gründe jedoch mal beiseitelegen. Eventuell hat der Kunde bereits vor vier Jahren ein Konto eröffnet und später nicht mehr daran gedacht. Nach diversen Spielsitzungen fällt dem Anbieter jedoch auf, dass es jetzt zwei Konten unter dem Namen „Max Mustermann“ gibt. Da ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass zumindest das neuere und in diesem Fall aktive Konto gelöscht oder gesperrt wird.

Eventuell werden auch beide Konten auf Eis gelegt. In diesem Beispiel ist der Kunde, der sich an die Eröffnung des ersten Kontos nicht erinnert, natürlich verwirrt. Vielleicht liegt jedoch ein Missverständnis vor. Denn Personen mit gleichem Namen gibt es in Deutschland zur Genüge. Tatsächlich sollte, bei sorgfältiger Prüfung, auch die Adresse des Kontos identisch sein. Worauf wollen wir hinaus? Ob Absicht oder nicht, ist in diesem Fall vollkommen unerheblich. Mehrere Konten sind laut den Allgemeinen Geschäftsbedingungen untersagt.

Falsche Angaben zur Identität

In den sozialen Netzwerken ist es zur Modeerscheinung geworden, sich nicht mit den echten Namen anzumelden. Dies soll dem Schutz persönlicher Daten dienen. Manch ein Kunde kommt auch im Online-Casino auf diesen Gedanken. Warum soll ich meine Daten einfach so preisgeben? Schlussendlich vermuten Kunden später einen Betrug, wenn die Auszahlung verweigert wird. Doch in diesem Fall muss im Vorfeld eine Verifizierung stattfinden. Der Spieler hat seinen Personalausweis oder einen anderen Lichtbildausweis vorzulegen. Bei einem Abgleich stellt das Casino fest, dass die Daten aus dem Ausweis nicht mit den Daten des Kontos übereinstimmen.

In diesem Fall darf die Abbuchung mit gutem Grund verweigert werden. Da der Nutzer vorsätzlich Falschangaben gemacht hat, ist eine Sperrung des Kontos legitim. Der Betrug liegt hier nicht auf Seiten des Anbieters. Generell ist die Identität natürlich schützenswert. Doch beim Online-Banking braucht es ebenfalls korrekte Angaben. Online-Casinos sind mit ähnlichen Technologien verschlüsselt. Wer sich ein seriöses Casino aussucht, der darf also ruhig seine echten Daten eingeben.

Manche Anbieter erlauben die Einwahl mit den Facebook-Daten. In diesem Fall könnte die fehlerhafte oder veraltete Angabe im sozialen Netzwerk zur späteren Account-Sperrung geführt haben.

Eingabe falscher Benutzerdaten

Je nach Aktivität des Kunden im Internet, sind sich vielleicht diverse Kundenkennwörter und Nutzernamen zu merken. Tatsächlich ist es nicht angebracht, überall die gleichen Daten für die Einwahl zu verwenden. Doch bisweilen spielt einem das Gedächtnis einen Streich. Entweder ist das Passwort nicht mehr abzurufen oder es findet sogar eine Verwechslung statt. Dadurch ist es möglich, dass diverse Fehleingaben zustande kommen. Jetzt vermutet das seriöse Online-Casino eventuell einen Betrug.

Es könnte schlussendlich tatsächlich der Fall sein, dass sich ein Fremder versucht Zugang zum Account des Kunden zu verschaffen. Wenn in diesem Beispiel das Konto eingefroren wird, sollte der Spieler sogar froh sein. Sollte der Besitzer des Kundenkontos sich jedoch häufiger bei der Einwahl vertan haben, so scheint die Sperrung übertrieben. Doch woher soll das Casino wissen, wer sich gerade einzuloggen versucht. Hier ist Vorsicht besser als Nachsicht. In diesem Fall sollte sich der Sachverhalt jedoch leicht gegenüber dem Kundendienst erklären lassen.

Anschließend muss nur noch ein neues Kennwort per E-Mail zugestellt werden. Und schon darf der Kunde mit der Nutzung des Casinos fortfahren. Falls es nur einen Buchstaben-Dreher bei den Daten gibt, lässt sich das Missverständnis übrigens problemlos aufklären.

Jugendschutzgründe

Der Jugendschutz ist eines der übergeordneten Ziele im Glücksspielstaatsvertrag 2021. Wenn ein Spieler noch nicht volljährig ist, gehört das Konto zu Recht gesperrt. Nach aktuellem Stand ist 18 Jahre die Grenze. Wobei es durchaus eine Diskussion gibt, die Grenze auf 21 Jahre nach oben zu verschieben. Wer gegen die Vorgaben zum Jugendschutz verstößt, der hat sein Recht auf die Teilnahme am Online-Casino verwirkt. Tatsächlich kann dies ebenfalls auf Spieler zutreffen, die bereits 18 Jahre alt sind.

Angenommen ein Kunde ist vor 14 Monaten volljährig geworden. Das Kundenkonto besteht jedoch schon seit 18 Monaten. Da Accounts in diesem Fall nicht übertragbar sind, hat ein aktuell volljähriger Kunde schon im Vorfeld gegen die Regeln des Jugendschutzes verstoßen. Glücksspiel Minderjähriger ist untersagt. Ob dieser Fauxpas wissentlich oder unwissentlich passiert ist, spielt dabei keine Rolle. Im Prinzip ist es lobenswert, wenn eine virtuelle Spielbank seine Verantwortung diesbezüglich ernst nimmt.

Nutzung von VPN-Programmen

Was ist ein VPN? Dabei handelt es sich um ein Virtuelles Privates Netzwerk. Dabei mag es sich um ein eigenständiges Programm auf dem Computer, dem Mobilgerät oder nur um eine Erweiterung im Browser handeln. Faktisch wird dem Internet damit vorgegaukelt, dass der Spieler seinen Sitz an einem anderen Standort hat. So könnte ein Kunde aus Deutschland sich gewissermaßen aus Kroatien bei einem Online-Casino anmelden. Nimmt die Spielbank für gewöhnlich keine deutschen Kunden auf, so wurde dabei gegen das Regelwerk verstoßen.

Aber lässt sich die Verwendung eines VPN nachweisen? So einfach ist dies tatsächlich nicht. Zumal ja nicht grundsätzlich gegen jeden Kunden ermittelt wird. Allerdings wählen sich manche Nutzer nicht immer über denselben Standort ein. Freilich dürfen Casino-Spieler auch reisen und von überall auf der Welt spielen. Wählt ein Kunde sich jedoch jetzt von Österreich aus ein und zwei Stunden später von den USA aus, dann ist dies ein Ding der Unmöglichkeit. Dann mag es durchaus mal eine Prüfung auf Nutzung eines VPNs geben.

Inaktivität des Casino-Kunden

Vielleicht hat der Kunde früher sehr gerne im Casino gespielt. Später hatten andere Dinge, wie der Beruf oder die Familie jedoch Priorität. Dies ist vollkommen legitim. Folglich ruhte das Casinokonto. Dies heißt jedoch nicht, dass dort kein Geld mehr verwahrt wurde. Ist es im Privat- und Berufsleben ruhiger geworden, will der Spieler wieder auf sein Konto zugreifen. Inzwischen können Wochen, aber ebenso Monate oder Jahre vergangen sein. Zunächst ist die Verwunderung vielleicht groß, wenn das Einloggen nicht mehr funktioniert. Ist das Kundenkonto gesperrt worden?

Die Wahrscheinlichkeit einer temporären Sperre ist groß. Innerhalb bestimmter Intervalle räumt der Casinoanbieter auf. In diesem Fall werden die aktiven von den inaktiven Konten getrennt. Damit der Datenverkehr so sauber und übersichtlich wie möglich verläuft, findet eine Sperrung statt. So kann sich nämlich auch kein Fremder Zugriff zu den nicht genutzten Konten verschaffen. Hier liegt jedoch kein Betrug des Online-Casinos vor. Vielmehr gibt es praktische und technische Gründe. Außerdem lässt sich das Kundenkonto nach Rücksprache mit dem Casino in der Regel wieder freischalten.

Casino ist ein Fake

Jetzt wird es ein wenig kompliziert. Wenn das Casino ein Fake ist, also kein echtes Casino, wer hat dann Schuld? Im Prinzip gibt es hier zwei Opfer. Einerseits ist das echte Casino zu nennen. Denn Fakes bedienen sich nicht selten am Design und sogar an den Texten und Spielen des Originals. Sie sehen dem echten Spielcasino zum Verwechseln ähnlich. Lediglich der Domainname unterscheidet sich. Das zweite Opfer ist natürlich der Spieler. Dieser vermutet sich beim originalen Casino angemeldet zu haben.

Schon mit der Einzahlung ist sein Geld in diesem Fall verloren. Denn ein Fake hat es sich nicht zur Aufgabe gemacht, den Spieler zu unterhalten. Fraglos funktionieren dort die Casino-Spiele wie gewünscht. Sogar die Auszahlungsquote ist mit dem Original identisch. Dies hat einen Grund. Wenn der Kunde Gelder verliert, zahlt er eventuell nochmals ein. Der Unterschied zwischen Fake und Original ist, dass es beim Fake nie zu einer Auszahlung kommen wird. In diesem Fall hat der Spieler vermutlich Lehrgeld bezahlt. Jetzt gilt es das Fake beim Original zu melden und dort den Sachverhalt zu erklären.

Casino hat kein Geld, um deinen Gewinn auszuzahlen

Gerade dann, wenn das Casino noch jung ist, stehen eventuell keine ausreichenden, finanziellen Reserven zur Verfügung. Dies trifft natürlich nicht für eine vermeintlich niedrige Auszahlung von 100 oder 1.000 Euro zu. Hier reden wir schon von einem Großgewinn. Für gewöhnlich gibt es diesbezüglich aber eine Regelung. Denn das Spielcasino zielt auf einen langfristigen Umsatz ab. Es ist also möglich, die Auszahlung an den glücklichen Gewinner in Raten zu steuern.

Wenn eine Zahlungsunfähigkeit vorliegt, so scheint die Verweigerung der Abbuchung aus Sicht des Spielers zwar unfair. Doch andererseits hat das Online-Casino in diesem Fall keine andere Wahl. Ansonsten müssten das Unternehmen Konkurs anmelden. Dies darf nicht das Ziel sein. Daher sollte sich der Kunde mit dem Service in Verbindung setzen und nach einer Lösung suchen, die beide Seiten zufriedenstellt. Die ratenweise Auszahlung ist hier die einzige Lösung, welche fair ist.

Casino nutzt manipulierte Spiele

Ist das Spielcasino Schuld, wenn manipulierte Games im Einsatz sind? In der Regel werden die Automaten von Software-Schmieden bereitgestellt. Wie große der Einfluss der Casinos auf diese Software ist, lässt sich als außenstehender schwer abschätzen. Generell ist es jedoch so, dass jede Internet-Spielbank, die eine gültige Lizenz vorweist, daraufhin kontrolliert wird. Denn die Aufsichtsbehörden checken, ob die Automatenspiele den Regeln entsprechend funktionieren. Auch die Software-Schmieden werden diesbezüglich beaufsichtigt.

Für den Spieler hingegen ist es nur schwerlich möglich herauszufinden, ob ein Slot die versprochene Auszahlung auch umsetzt. Liegt die Auszahlungsquote beispielsweise bei 95 Prozent, so müssten von 100.000 Euro Einsatz am Tag, 95.000 Euro wieder zur Auszahlung gebracht werden. Allerdings kann ein einzelner Spieler dennoch seine 500 Euro Einsatz vollständig verlieren. Dafür ist es möglich, dass ein anderer Kunde aus seinen 200 Euro einen Gewinn von 8.000 Euro mitnimmt. Die Manipulation von Spielautomaten ist in Online-Casinos jedoch eine Seltenheit.

Kundendienst reagiert gar nicht oder weicht nur aus

Vermutet der Kunde im Casino einen Betrug, dann ist die erste Adresse der Kundendienst. Diesen Schritt unternehmen Spieler besonders dann, wenn das Casino nicht auszahlt. Falls keine Rückmeldung kommt, sollten zunächst alle Kanäle des Kundendienstes genutzt werden – E-Mail, Live-Chat und Telefon. Vielleicht gibt es sogar eine gesonderte Beschwerdestelle. Dann gehört die Nachricht dorthin. Dabei handelt es sich dann in der Regel um eine Mailadresse.

Vielleicht hast du deinen Kommentar zur nicht erfolgten Auszahlung auf Deutsch verfasst. Nicht jedes Online-Casino hat jedoch Mitarbeiter, welche der deutschen Sprache mächtig sind. Dann solltest du es auf Englisch versuchen. Es macht in erster Linie gar nichts, wenn dein geschriebenes Englisch nicht perfekt ist. Wichtig ist an dieser Stelle nur, dass dein Anliegen verstanden wird. Übersetzer, die dir dabei helfen können, gibt es im Internet zur Genüge.

Plötzliche Häufung negativer Kommentare und Bewertungen im Internet

Eventuell sieht sich die virtuelle Spielothek plötzlich negativen Kommentaren im Internet ausgesetzt. Jetzt gilt es für beide Seiten zu prüfen, wie diese schlechten Bewertungen zustande kommen. Hier ein Beispiel: Es gibt ein technisches Problem bei der Auszahlung und der Kundendienst ist für derlei Rückfragen nur mangelhaft besetzt. Dadurch mag sich der Abbuchungsprozess durchaus um Wochen verzögern. Solange können Kunden, die berechtigt auf ihre Gewinnausschüttung pochen, jedoch meist nicht warten. Sofort wird Betrug gewittert.

Allerdings wäre es das richtige Vorgehen des Casinos auch in solchen Fällen offen mit den Betroffenen zu kommunizieren. Umgekehrt sollte sich der Spieler fragen, wie es zur Häufung negativer Berichterstattung kommt. Vielleicht gab es einen Wechsel in der Führung und damit auch in der Politik des Online-Casinos. Wenn das Geschäftsgebaren nicht mehr mit dem eigenen Anspruch von Fairness zu vereinbaren ist, dann ist es an der Zeit den Anbieter zu wechseln.

Was tun, wenn ich Betrug vermute?

Uns ist es nicht möglich eine Ferndiagnose anzustellen, ob im Casino ein Betrug vorliegt. Allerdings sind uns in der Vergangenheit schon häufiger Fälle untergekommen, wo der Kunde erst einmal überreagiert hat. Denn im Gewinnfall muss es aus Spielersicht im Zweifel immer sehr schnell gehen. Während das Casino Daten zu prüfen, eine Verifizierung vorzunehmen und sonstige Fallstricke zu beachten hat. Anschließend erst wird das Guthaben zur Buchung freigegeben. Und dann muss das entsprechende Geldinstitut den Eingang noch verbuchen. Auch dieser Schritt kann nochmals ein bis drei Tage dauern. Auch aus dem Grund sind wir ja große Kryptocasino-Fans geworden.

Nachfolgend haben wir ein paar Tipps zusammengestellt, wie sich Casino-Kunden im Falle eines (vermeintlichen) Betrugs verhalten sollten. Vorab gibt es die wichtigsten Eckpunkte in der Kurzzusammenfassung:

  • Geduldig bleiben und keinen Service-Terror veranstalten
  • Die Ruhe bewahren und sich nicht in der Wortwahl vergreifen
  • Eine Dokumentation von Fakten und Beweisen anstellen
  • Unabhängige Stellen (Prüfinstitute und Spielerschutzorganisationen) einbeziehen
  • Sich juristischen Rat einholen

Geduldig sein

Das Beste hoffen und sich auf das Schlimmste vorbereiten ist ein gutes Motto. Dabei spielt Geduld aus unserer Sicht eine Rolle. Deine Casinogewinne verfallen nicht innerhalb von wenigen Tagen oder Wochen. Es bringt überhaupt nichts, den Anbieter mit E-Mails oder sonstigen Nachrichten zu bombardieren. Natürlich ist es richtig, sich im Falle einer Verzögerung zu melden. Schlussendlich will der Spieler Gewissheit, dass die Buchung in der Vorbereitung ist. Meldet sich das Casino nicht zurück, so ist der Unmut schnell sehr groß.

Die Antwortzeiten variieren von Spielbank zu Spielbank. Manche versuchen innerhalb von 24 Stunden per E-Mail zu antworten. Bei anderen Unternehmen dauert es schon mehrere Werktage. Dann wiederum wollen Online-Casinos den Prozess selber erst prüfen. Wenn eine Auszahlung verweigert wird, gibt es mitunter einen Grund. Bevor also die Antwort an den Spieler verfasst wird, ist der Prozess zu durchblicken. Als Kunde sollte daher die Geduld aufgebracht werden, auf eine Antwort zu warten.

Ruhig bleiben

Liegt ein Betrug vor? Allein dieser Verdacht bringt manchen Casinokunden schnell mal auf 180. Der Puls geht also durch die Decke. Dabei ist es genau in diesem Moment richtig und wichtig die Ruhe zu bewahren. Denn wer anderen Betrügereien vorwirft, der macht sich nicht beliebt. Wer eine solche Falschnachricht verbreitet, macht sich mitunter sogar strafbar. Ein Betrug ist nachzuweisen. Im Falle einer ausbleibenden Auszahlung scheint der Fall schnell klar. Doch eventuell gibt es Unstimmigkeiten. Vielleicht passen der Name des Kontoinhabers und des Geldempfängers einfach nicht zusammen.

In solchen Fällen ist das Casino in der Pflicht eine Prüfung vorzunehmen. Diese kann schon mal eine Weile dauern. Gerade in den ersten Wochen ist es daher nötig die Ruhe zu bewahren. Heutzutage gibt es andere Möglichkeiten an sein Geld zu kommen. Unwissende Casino-Mitarbeiter zu beschimpfen gehört jedoch nicht dazu. Wer ruhig bleibt, kommt früher an sein Ziel. Auch deshalb, weil zur rechten Zeit andere Methoden ergriffen werden können.

Fakten dokumentieren und Screenshots erstellen

Sollte der Fall irgendwann doch vor Gericht landen, so ist es wichtig Beweise vorlegen zu können. Dies beginnt beim Kontostand. Auch die Abbuchung sollte bestenfalls dokumentiert werden. Vielleicht lässt sich sogar der Status der Auszahlung einsehen. Des Weiteren gilt es die Gespräche per Live-Chat und E-Mail aufzubewahren. Jetzt stellt sich jedoch die Frage, wie diese ganzen Beweise überhaupt gesichert werden. Dafür gibt es eine einfache Methode – den Screenshot. Diesen kannst du mit der „Drucken“ Taste auf der Tastatur anfertigen und mit „Einfügen“ in einem Bildbearbeitungsprogramm integrieren. Besser ist es jedoch auf ein Tool zurückzugreifen.

An dieser Stelle möchten wir Atomshot empfehlen. Was diese Software so besonders macht? Sie erstellt nicht nur den Screenshot. Zugleich fügt sie die URL und die Uhrzeit hinzu. Dies mag für die Beweissichtung später relevant sein. Es ist wichtig zu dokumentieren, was festzuhalten ist. Sollte das Online-Casino zum Beispiel das Konto gesperrt haben, ist es schwerlich möglich den Kontostand bildlich festzuhalten. Gespräche via Live-Chat können jedoch als Bilddateien gesammelt werden. Ohne Screenshot ist es dem Spieler noch immer möglich ein Gedächtnisprotokoll anzufertigen.

Unabhängige Instanzen einbeziehen

Jedes seriöse Online-Casino verfügt über eine Lizenz. Ob diese aus Deutschland, Malta, Curacao oder Gibraltar stammt, ist für diesen Schritt erst einmal unerheblich. Wenn der Kunde einen Betrug im Casino vermutet und die Gespräche mit dem Anbieter gescheitert sind, dann führt der nächste Weg zur Aufsichtsbehörde bzw. zum Lizenzgeber. Dieser ist bei den Spielbanken meist in der Fußzeile der Homepage genannt, bisweilen sogar verlinkt. Dort lässt sich anrufen und oder E-Mail schreiben. Von deren Seite wird dann eine Untersuchung eingeleitet.

Spielerschutzorganisationen oder Prüfinstitute sind eine weitere Adresse, wo der Spieler sich Rat einholen kann. Beispielhaft wollen wir eCogra nennen. Dabei handelt es sich um eine unabhängige Teststelle. Dort wird zum Beispiel geprüft, ob die Auszahlungsquote eines konkreten Automaten korrekt angegeben ist. Organisationen und Prüfstellen können indirekt Druck auf das Online-Casino ausüben. Denn Casinos fürchten eine schlechte Berichterstattung von dieser Seite.

Anwälte einschalten

Es ist der letzte Schritt. Wenn sich der Finanzwert lohnt, dann führt der Weg zum Anwalt. Dieser kann noch einmal auf andere Art Druck auf das Unternehmen ausüben, als dies die Organisationen zum Spielerschutz können. Schlussendlich landet der Fall damit eventuell vor Gericht. Vorab stellt sich jedoch die Frage, ob der Rechtsweg erfolgsversprechend ist. Denn der Kunde hat nichts gewonnen, wenn er auf seine Gewinne nicht ausbezahlt bekommt und obendrein noch eine Anwaltsrechnung zu begleichen hat.

Bei allen Spielcasinos mit deutscher Lizenz lohnt sich ein rechtliches Vorgehen in jedem Fall. Denn dahinter steht eine deutsche Aufsichtsbehörde. Gleiches gilt für Unternehmen, die ein weltweites Renommee genießen und zumindest innerhalb der EU lizenziert sind. Malta zählt zum Beispiel zur Europäischen Union. Schlussendlich sollte in jedem Fall erst einmal eine Beratung bei einem Anwalt stattfinden, welcher sich auf das Glücksspielwesen spezialisiert hat. Dieser wird dem Kunden im Zweifel schon sagen, ob sich ein rechtliches Vorgehen lohnt und wie die Chancen stehen.

Online-Casino-Betrug vorbeugen – So erkennst du seriöse Casinos

Vorbeugen ist besser als Nachsorgen. In diesem Fall ist es clever auf seriöse Casinos zu setzen, als hinterher einen Betrug oder das Ausbleiben der Auszahlung zu beklagen. Was uns zu folgender Frage führt: Wie lassen sich seriöse Online-Casinos erkennen? Es gibt unterschiedliche Methoden, die Seriosität einer Internet-Spielothek auf die Probe zu stellen. Besser ist es jedoch, eine sichere Spielbank schon im Vorfeld zu erkennen.

Im nachfolgenden Abschnitt schauen wir, wie findige Casinokunden sich im Vorfeld informieren sollten. Erneut fassen wir das Wichtigste bereits in dieser Aufzählung zusammen:

  • Vorhandensein einer deutschen oder europäischen Lizenz
  • Auf unabhängige Prüfinstitute als Partner prüfen
  • Spielerschutz-Maßnahmen im Vorfeld kontrollieren
  • Konsequenter Ausschluss Minderjähriger vom Casino
  • Positive Spielererfahrungen, insbesondere bei der Auszahlung
  • Verfügbarkeit von Kontaktdaten; Erreichbarkeit des Kundenservice
  • Renommierte Spieleentwickler stellen ihre Titel bereit
  • Homepage des Online-Casinos ist anständig ins Deutsche übersetzt
  • Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen sind verständlich formuliert

Deutsche oder europäische Lizenz vorhanden

Seit Juli 2021 greift der Staatsvertrag zur Neuregulierung des Glücksspielwesens in Deutschland. Erstmals darin enthalten sind Gesetze zur Regulierung des Automatenspiels. Es hat jedoch ein weiteres Jahr gedauert, bis die ersten Lizenzen von deutscher Stelle vergeben wurden. Inzwischen ist dieser Prozess jedoch angelaufen. Da noch immer weitere Konzessionen erteilt werden und sich dies auch auf das große Casino-Spiel (durch die Bundesländer) auswirkt, können wir an dieser Stelle nur auf die White List der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder verweisen. Dort sind nämlich alle Internet-Spielstätten gesammelt, welche über eine deutsche Lizenz verfügen. Diese Anbieter gelten als über die Maße sicher.

Umgekehrt sind jedoch nicht alle anderen Casinos unseriös. Ganz im Gegenteil! Denn viele Anbieter mit EU-Lizenz sind viel länger auf dem Markt. Sie verfügen über eine größere Erfahrung und über einen noch größeren Kundenstamm. Dort geht alles mit rechten Dingen zu. Doch wie lässt sich die Lizenzierung, unabhängig von der White List, einsehen. Dafür scrollen Besucher bei der Homepage ganz nach unten. Im Kleingedruckten finden sich in der Regel der Standort des Online-Casinos, sowie die Lizenzierungsbehörde genannt. Mitunter ist die gültige Konzession sogar verlinkt. Wer diesem Link folgt, der kommt zur Regulierungsbehörde und sieht dort nochmals die Lizenznummer des Casinos, sowie die Dauer der Gültigkeit ein. Konzessionen werden von den Anbietern in aller Regel verlängert.

Unabhängige Prüfinstitute als Partner

Unabhängige Prüfinstitute sind zum Beispiel eCogra und iTechlabs. Dabei handelt es sich um Organisationen, die sich um die Fairness beim Spiel kümmern. Beispielsweise gibt es bei den Slots einen sogenannten Return to Player (RTP). Dabei handelt es sich um eine prozentuale Angabe, wie viel vom eingesetzten Kapital durchschnittlich an die Kunden des Spielautomaten ausgeschüttet werden. Wenn diese Angabe inkorrekt ist, liegt ein Casino Betrug vor. Unabhängige Prüfstellen können technisch ermitteln, ob die angegebene Zahl der Wahrheit entspricht.

Doch die Prüfinstitute schauen sich nicht nur die Casino-Spiele an, sondern ebenfalls den Bonus. Zum Beispiel könnte ein Bonus mit einem Volumen von 500 Euro an dermaßen strikte Regeln geknüpft sein, dass der Umsatz schier unmöglich ist. Wenn die Wahrscheinlichkeit den Neukundenbonus zur Auszahlung zu bringen gegen Null tendiert, dann springt der Prüfpartner in die Bresche und kritisiert das Angebot. Es ist daher nur naheliegend, dass Online-Casinos mit unabhängigen Prüfinstituten als Partner einen seriösen Ruf genießen. Dort können sich Spieler in aller Regel auch auf eine Auszahlung verlassen.

Spielerschutz wird groß geschrieben

Was tut das Internet-Casino für den Spielerschutz? Diese Frage lässt sich oftmals schon nach einem flüchtigen Blick auf die Homepage beantworten. Denn eine informative Aufklärung ist das A und O. Folglich braucht es erst einmal eine Webseite, die sich mit dem Thema „Verantwortungsbewusstes Spielen“ befasst. Bestenfalls ist in diesem Abschnitt ein Verweis auf Hilfsangebote im Falle einer Spielsucht zu finden. Darüber hinaus hilft mitunter ein Test weiter, welcher Anzeichen auf ein Suchtverhalten aufdecken soll. Meistens finden sich solche Informationen auf der Casinoseite nur in der Fußzeile.

Auch technische Hilfsmittel können den Schutz der Spieler gewährleisten. Diesbezüglich sollte eine Spielbank unbedingt Limits einführen. In Deutschland ist inzwischen sogar ein Einzahlungslimit in Höhe von 1.000 Euro vorgeschrieben. Ausländische Operatoren bieten Limitierungen auf die Einzahlung, den Einsatz oder den Verlust regelmäßig, aber nicht durchgängig an. Weiterhin hilft es mitunter einen Panik-Knopf einzurichten. Damit können sich Kunden eine 24-Stunden-Auszeit nehmen. Wenn darüber hinaus auf lange Sicht noch eine Selbstsperre eingereicht werden kann, ist der Spielerschutz aus unserer Sicht gewährleistet.

Keine Chance für jugendliche Spieler

Jugendliche Spieler sollten im Online-Casino keine Chance haben. Da darf es keine zwei Meinungen geben. An diesem Punkt ist jedoch zu hinterfragen, wie Casinos diesen Fakt sicherstellen. Natürlich müssen Neukunden bei der Registrierung ihr Geburtsdatum eintragen. Dabei lässt sich jedoch leicht schummeln. Wenn ein Minderjähriger am Casinospiel teilhaben will, ist er auf diesem Weg nur schwer abzuhalten. Deutsche Spielcasinos setzen dem eine sehr frühzeitige Verifizierung entgegen. Dabei gilt es von Spielerseite einen Personalausweis oder anderen Lichtbildausweis (eingescannt) vorzuzeigen.

Jetzt geschieht Folgendes: Es findet ein Datenabgleich statt. Die eingegebenen Informationen bei der Erstanmeldung werden mit den Daten auf dem Lichtbildausweis abgeglichen. Um sich als Jugendlicher ins Casino einzuwählen, braucht es also zumindest den Ausweis einer anderen Person. Dann müsste jedoch auch das Konto im Namen dieser Person eröffnet werden. Doch auch bei der Einzahlung ist ein Name hinterlegt. Und dieser muss ebenfalls zum Konto passen. Auf diesem Wege können Jugendliche sich mitunter anmelden, scheitern aber an der Verifizierung oder Einzahlung. Und damit soll ein unrechtmäßiges Spielen unmöglich gemacht werden.

Der Jugendschutz lässt sich also an den Maßnahmen bei der Registrierung und Verifizierung zurückverfolgen.

Positive Auszahlungspraktiken und -erfahrungen

Wann gilt ein Online-Casino als sicher? Alle Maßnahmen und Schutzvorrichtungen mal beiseite. Die Sicherheit ist von Spielerseite oftmals erst dann anerkannt, wenn der eigene Gewinn den Weg auf das Bankkonto gefunden hat. Dann kann ein Casino Betrug endgültig ausgeschlossen werden. Zahlt das Casino nicht aus, gilt es als unseriös. Doch schon die Auszahlungspraktiken der Spielbanken unterscheiden sich voneinander. Manche bearbeiten die Abbuchung innerhalb von 24 Stunden. Andere Seiten lassen sich gerne mehrere Werktage Zeit. Und dann muss das Geldinstitut selber ebenfalls noch tätig werden.

Positiv sticht bereits heraus, wenn die Zahlung über eine EU-Bank abgewickelt wird. Eine Trennung der Konten (Vermögen und Spielergelder) ist erforderlich. Außerdem sollte die Spielstätte finanziell Leistungsfähig sein. Dies beinhaltet die mögliche Auszahlung im Falle eines höheren Gewinns. Zuletzt stehen hoffentlich sichere Zahlungsanbieter zur Verfügung. Dazu zählen wir aber nicht nur die Kreditkarten, die Banküberweisung und PayPal. Auch diverse E-Wallets, die Sofortüberweisung, Apple Pay und weitere Methoden haben in der Vergangenheit bewiesen, vertrauensvoll Überweisungen zu tätigen. Ist die Auszahlung jetzt noch SSL-verschlüsselt, ist alles gut.

Kurz und knapp: Nichts geht über eigene, positive Auszahlungserfahrungen des Kunden.

Kontaktdaten verfügbar und Kundendienst stets erreichbar

Fangen wir direkt bei der Anschrift an. Ein seriöses Unternehmen muss nicht verstecken, wo es seinen Hauptsitz hat. Allerdings dürfen sich Casinokunden an dieser Stelle nicht verunsichern lassen. Mitunter kommt es vor, dass der Sitz auf Malta, Gibraltar oder Zypern ist. Dies hat in der Regel nichts mit mangelnder Sicherheit zu tun. Da stehen steuerliche Gründe dahinter. Doch nicht nur die Adresse muss einzusehen sein. Aus Spielersicht sind die Kontaktdaten noch wichtiger. Wie lässt sich die Spielbank im Zweifel erreichen. Die Postanschrift gehört aus unserer Sicht dazu.

Um im Problemfall Fragen zu klären, sollte mindestens eine E-Mail-Adresse vorhanden sein. Besser ist das Vorhandensein eines Live-Chats und einer Hotline. Denn dort lassen sich Probleme in Echtzeit lösen. Es ist allerdings ein Fakt, dass viele Spielcasinos nicht alle drei Arten von Service anbieten. Allein deshalb darf keine Betrügerei vermutet werden. Selbst wenn nur die Mailadresse vorhanden ist, kann ein Anbieter seriös agieren. Der Kundendienst muss einfach zu erreichen sein. Schon vor der Registrierung kann dort im Prinzip eine Testanfrage gestellt werden. Dann wartet der potentielle Kunde auf Rückantwort. Dies gibt zusätzliche Sicherheit.

Anerkannte Spiele-Entwickler als Partner

Seriöse Unternehmen finden zueinander. Wenn die Live-Spiele also von NetEnt oder Evolution Gaming gestellt werden, ist dies schon ein Hinweis auf die Seriosität des Anbieters. Auch Playtech, Microgaming und weitere Spiele-Schmieden gelten als seriös. Wenn die Titel dieser Entwickler sich im Programm der Online-Spielothek wiederfinden, ist die Chance auf einen Betrug gleich um ein Vielfaches geringer. Allerdings wollen wir hier nicht bei den Entwicklern haltmachen. Denn ebenso sieht es bei einer ganz konkreten Zahlungsmethode aus.

Jetzt kommen wir nochmals auf PayPal zurück. Damals, als Casinos in Deutschland verboten waren, zog sich der Dienst komplett aus diesem Teilbereich des Glücksspiels zurück. Heute gibt es wieder Lizenzen für das Automatenspiel. Daher hat sich PayPal wieder hervorgetraut. Auch ohne diese rigorose Haltung gilt PayPal als sicherer Zahlungsdienstleister. Wenn ein Online-Casino also die Ein- und Auszahlung mit PayPal erlaubt, so ist dem Spielerschutz Genüge getan. Umgekehrt ist die Abwesenheit von PayPal natürlich kein Argument, an der Seriosität des Anbieters zu zweifeln.

Übersetzung der Homepage nicht laienhaft

Es macht sofort einen schlechten Eindruck, wenn eine Homepage nicht anständig ins Deutsche übersetzt ist. Doch hier gilt es zu unterscheiden. Ist die Casinoseite schon länger auf dem Markt, sollten solche Fehler nicht mehr vorkommen. Ist das Casino jedoch erst seit Kurzem auf dem Markt, so können Übersetzungsfehler auftreten. Dabei entsteht häufig ein Prozess. Texte werden im Nachlauf geprüft und dann verbessert. Allerdings macht es durchaus Sinn auf die Feinheiten zu achten.

Ein oder mehrere Übersetzungsfehler können vorkommen. Wenn sich die Texte im Online-Casino ansonsten flüssig lesen lassen, ist vermutlich alles in Ordnung. Anders mag es aussehen, wenn sich die Texte so lesen lassen, als kommen sich frisch aus dem Google Übersetzer. Denn in diesem Fall war kein Profi bei der Übersetzung am Werk. Allein dieser Aspekt lässt Rückschlüsse darauf zu, dass das Casino auch an anderer Stelle ein wenig professionelles Verhalten an den Tag legt. Aus unserer Sicht gibt es jedoch eine Ausnahme. Zwar ist es schön, wenn die Allgemeinen Geschäftsbedingungen ins Deutsche übersetzt werden. Doch bei ausländischen Operatoren gelten die AGBs ohnehin immer in der Originalsprache.

AGB verständlich und fair

Bestenfalls stehen die AGB auf Deutsch zur Verfügung. Nochmals: Bei einem ausländischen Anbieter gelten im Zweifel immer die Allgemeinen Geschäftsbedingungen in der Originalsprache. Wichtig ist jedoch, dass die AGB verständlich und fair formuliert sind. Dort darf sich das Online-Casino keine Rechte reinschreiben, die ihm im Zuge eines fairen Verhältnisses zwischen Kunde und Anbieter nicht zustehen. Gleichzeitig dürfen die Sätze nicht so kompliziert und verschachtelt verfasst sein, dass Leser gar nicht mehr verstehen, worum es eigentlich geht.

AGB sind bestenfalls in Abschnitte eingeteilt. So fällt die Navigation leichter. Darüber hinaus erwarten wir heute von einer Firma innerhalb der EU eine Richtlinie zum Datenschutz. Weiterhin sollte ein Datenschutzbeauftragter bestimmt sein. In jedem Fall lohnt sich ein Blick in die Datenschutzrichtlinie. Dort sollte verankert sein, dass die Kundendaten nur zu Spielzwecken erhoben und nicht weitergereicht werden. Gibt es nach Durchsicht der AGB und der Datenschutzrichtlinie keine Probleme, ist das Vertrauen in den Anbieter erneut ein kleines Stück mehr hergestellt.

Fazit: Casino Betrug lässt sich ausschließen, die Zahlung sicherstellen

Was wollten wir mit diesem Artikel zu einem möglichen Casino Betrug erreichen? Zuvorderst haben wir uns damit befasst, dass nicht immer der Anbieter an einer Kontosperre schuld sein muss. Es ging uns um legale Gründe für die Sperrung. Dazu zählen die Auszeit oder Selbstsperre ebenso, wie ein unbeabsichtigter Betrug gegenüber dem Spielcasino. Das Eröffnen mehrerer Konten unter denselben Namen, der Bonusmissbrauch, falsche Eingaben oder die Nutzung eines VPNs runden unsere Ausführungen ab.

Danach sind wir den Anzeichen von Betrug auf die Spur gekommen. Die Internet-Spielbank könnte nur ein „Nachbau“ einer real existierenden Domain sein. Dann handelt es sich eindeutig um einen doppelten Betrug – am Spieler, aber ebenfalls am ursprünglichen Casino. Nutzt der Anbieter manipulierte Spiele, weicht der Kundendienst den Rückfragen des Spielers aus oder verweigert die Spielstätte die Auszahlung von Gewinnen, so liegen Betrügereien nahe. Vorsicht ist geboten, wenn sich die negativen Meldungen und Erfahrungsberichte häufen.

Weiterhin haben wir darüber aufgeklärt, was bei einem vermeintlichen Betrug zu unternehmen ist. Zunächst einmal gilt es die Ruhe und Geduld zu bewahren. Denn wer sachlich argumentiert, der kommt weiter, als wer mit Beleidigungen um sich wirft. Falls später die Beweislast eintritt, ist es sinnvoll die Fakten über Screenshots zu dokumentieren. Hier empfehlen wir das Tool Atomshot, welches die Bilddatei gleich mit der URL und dem Datum versieht. Das Einschalten unabhängiger Instanzen und des eigenen Anwalts sind dann der letzte Schritt.

Final ging es uns darum einem Casino Betrug vorzubeugen. Dabei sollten Nutzer auf das Vorhandensein einer deutschen oder europäischen Lizenz achten. Wenn unabhängige Prüfinstitute und renommierte Spieleentwickler und Zahlungsmethoden an Bord sind, spricht dies für die Spielbank. Informationen zum Spielerschutz, eine tadellose Übersetzung der Homepage ins Deutsche, die Erreichbarkeit des Kundendienstes und eigene, positive Erfahrungen mit der Auszahlung runden die Seriosität des Online-Casinos ab.

FAQ: Verdacht auf Casino Betrug

Werden die Millionen in einem Jackpot sofort ausgezahlt?

Bei einem Online-Casino mit Erfahrung ist dieses Vorgehen die Regel. Sollte der Anbieter noch nicht lange auf dem Markt sein und noch keine Rücklagen gebildet haben, kann die Auszahlung durchaus mal in Raten erfolgen.

Ist es berechtigt, wenn das Online Casino nicht zahlt?

Ja, sofern legitime Gründe vorliegen. Zum Beispiel gibt es auf der Homepage des Anbieters AGBs und Bonus-Bedingungen. Hat der Kunde – unwissentlich oder absichtlich – dagegen verstoßen, so darf die Auszahlung verweigert werden.

Sind neue Online Casinos seriös?

Erfahrene Casinos, die seit vielen Jahren ihre Kundschaft erfreuen, gelten als höchst seriös. Umgekehrt sind neue Spielcasinos jedoch nicht per se als unseriös einzustufen. Allerdings sollten Neukunden die Lizenz prüfen und den Kundendienst auf die Probe stellen.

Ist eine willkürliche Spielerkonto Sperrung in seriösen Casinos möglich?

Nein, normalerweise sollte die Kontensperrung nicht ohne triftigen Grund vorgenommen werden. Eine Ausnahme mag ein technischer Fehler sein. Oder dann, wenn Unberechtigte sich versucht haben, in das Spielerkonto einzuloggen.

Wie kann ich einen Online Casino Betrug melden?

Zunächst gilt es das Online-Casino selber zu informieren und das Problem zu schildern. Bleibt die erhoffte Rückantwort aus, gilt es den Kontakt zur Regulierungsbehörde und eventuell zeitlich mit unabhängigen Prüfinstituten zu suchen. Dort kann ein möglicher Betrug angezeigt werden.

Ist die Bonus-Jagd ein Betrug?

Es ist legitim, sich einen Bonus zu schnappen, diesem umzusetzen und den Restbetrag auszuzahlen. Danach ist es dem Spieler überlassen, ob dieser bei der aktuellen Spielbank verharrt oder zum nächsten Bonus-Angebot weiterzieht.

Kann man in einem Casino gesperrt werden, wenn man häufiger gewinnt?

Dieser Mythos hält sich hartnäckig. Fakt ist jedoch, dass auch das Online-Casino Hausrecht genießt. Kundengelder – auch Gewinne – müssen zur Auszahlung gebracht werden. Es steht der Spielbank jedoch frei, Spieler zu sperren. Dies ist jedoch nicht der übliche Prozess. Denn je mehr Kunden aktiv sind, desto höher fällt auch der Gewinn des Online-Casinos aus. Gewinne basieren in der Regel ohnehin auf dem Faktor Glück. Andererseits behalten sich Casinos das Recht vor Berufsspieler auszuschließen.